Drehverschraubungen EO

Bei den Drehverschraubungen EO unterscheidet man zwischen Kugellager- und Gleitlager-Drehverschraubungen.

DG Kugellager-Drehverschraubungen
Für Betriebsdrücke bis 420 bar.
Günstiges Druck-/Drehzahl-Verhältnis.

Gleitlager-Drehverschraubungen
Für Dreh- und Schwenkverschraubungen mit kleinen Winkelgeschwindigkeiten und Betriebsdrücken bis 40 bar (Baureihe L) bzw. 100 bar (Baureihe S).

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Ihr Ansprechpartner

Reinhard Sense (Technik/Verkauf) 

Tel.: 0208/3783-103
E-Mail: r.sense(at)rrg.de

 

DG Kugellager-Drehverschraubungen
Für Betriebsdrücke bis 420 bar. Günstiges Druck-/Drehzahl-Verhältnis

Anwendungsbereich
Anschluss von druckführenden Schlauchleitungen von einem Festpunkt an drehende oder schwenkende Maschinenteile. Zur Verhinderung von Torsion und Vermeidung enger Biegeradien bei bewegten Schlauchleitungen.

Durchflussmedien
Hydrauliköle und Schmierstoffe auf Mineralölbasis, umweltschonende Hydraulikflüssigkeiten der Typen HETG und HEES. Nicht für korrodierende Medien, HFC Flüssigkeiten und Gase geeignet.

Konstruktion
Kompakter, wartungsfreier Aufbau, praxisbewährt. Kombinierte Kugel-Gleitlagerung mit Dauerschmierung. Niedriges Anlaufdrehmoment. Verschleißarme Ringkolbendichtung.

Werkstoffe
Gehäuse, Stutzen aus Stahl, Ringkolben/Zwischenring aus POM (z. B. Delrin), Gummifeder FKM,
ED-Dichtungen aus NBR (z. B. Perbunan).

Oberflächen
Cr(VI)-frei.

Zulässiger Temperaturbereich
-40° C bis +95° C.

Lagerung
Kugellager-Drehverschraubungen sind 6 Monate und bei Lagerbedingungen nach DIN 7716 bis zu einem Jahr lagerfähig

Bauarten
Acht verschiedene Bauformen mit einer Drehachse. Mehr-achsige Drehverschraubungen auf Anfrage. Rohranschlüsse nach DIN 2353, Baureihe S. Max. Betriebsdruck 420 bar. Einschraubzapfen mit metrischem Gewinde oder mit Rohrgewinde. Abdichtung der Einschraubzapfen durch Eolastic-Dichtungen aus NBR.

Montagehinweise
Die Lebensdauer von Drehverschraubungen wird neben den Betriebsbedingungen wesentlich von der spannungsfreien Montage der Anschlussleitung(en) beeinflusst. Der Direktanschluss von Rohrleitungen ist daher zu vermeiden. Empfohlen wird die Zwischenschaltung von Schläuchen mit einer Länge von ca. 5 × Schlauchaußendurchmesser zwischen den Schlauchfassungen, die außerdem schwingungs- und druckstoßdämpfend wirken. Beim Anschluss von Schlauchleitungen wird die Verwendung von Schläuchen mit Dichtkegelanschluss nach DIN 3865 (DKO-Anschlüsse) empfohlen. Seitliche Verspannungskräfte müssen unbedingt vermieden werden.

Achtung!
Maximale zulässige Strömungsgeschwindigkeit des Mediums = 8 m/s.

 

 

Gleitlager-Drehverschraubungen
Für Dreh- und Schwenkverschraubungen mit kleinen Winkelgeschwindigkeiten und Betriebsdrücken bis 40 bar (Baureihe L) bzw. 100 bar (Baureihe S).

Anwendungsbereich
Anschluss von druckführenden Schlauchleitungen von einem Festpunkt an drehende oder schwenkende Maschinenteile. Zur Verhinderung von Torsion und Vermeidung enger Biegeradien bei bewegten Schlauchleitungen.

Durchflussmedien
Hydrauliköle und Schmierstoffe auf Mineralölbasis, umweltschonende Hydraulikflüssigkeiten der Typen HETG und HEES. Nicht für korrodierende Medien, HFC Flüssigkeiten und Gase geeignet.

Konstruktion
Kompakter, wartungsfreier Aufbau, praxisbewährt.

Werkstoffe
Gehäuse, Stutzen, Überwurfmutter aus Stahl, Dichtungen serienmäßig aus NBR (z. B. Perbunan), auf Wunsch aus FKM. Gleitlager-Drehverschraubungen werden nicht aus Sonderwerkstoffen wie Edelstahl oder Messing gefertigt.

Oberflächen
Cr(VI)-frei.

Bauarten
Baureihe L, Rohr-A.D. 6 bis 35 mm, zul. Betriebsdruck (PN): 40 bar,
Baureihe S, Rohr-A.D. 6 bis 38 mm, zul. Betriebsdruck (PN): 100 bar.
Rohranschlüsse nach DIN 2353/ISO 8434-1. Einschraubzapfen mit metrischem ISO-Feingewinde oder Rohrgewinde. Abdichtung der Einschraubzapfen durch Eolastic-Dichtungen.

Zulässiger Temperaturbereich
Bei Verwendung von Dichtungen aus NBR: -35° C bis +100° C.
Bei Verwendung von Dichtungen aus FKM: -25° C bis +200° C.

Montagehinweise
Die Lebensdauer von Drehverschraubungen wird neben den Betriebsbedingungen wesentlich von der spannungsfreien Montage der Anschlussleitung(en) beeinflusst. Der Direktanschluss von Rohrleitungen ist daher zu vermeiden. Empfohlen wird die Zwischenschaltung von Schläuchen mit einer Länge von ca. 5 × Schlauchaußendurchmesser zwischen den Schlauchfassungen, die außerdem schwingungs- und druckstoß-dämpfend wirken. Beim Anschluss von Schlauchleitungen wird die Verwendung von Schläuchen mit Dichtkegelanschluss nach DIN 3865 (DKO-Anschlüsse) empfohlen.

 

 

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