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O-Ringe (auch mit FEP-Ummantelung, PTFE)
O-Ringe sind die wohl am häufigsten eingesetzte Form von Dichtungen. Ihr Vorteil sind
die vielfältigen Einsatzgebiete, z. B. in Ventilen, als platzsparende Dichtung in Kolben
und Kolbenstangen mit axialer Bewegung, für Spindeln und Armaturen mit zum Teil
rotierender Bewegung und als statisches Dichtelement in Zylindern. Für Anwendungen
mit besonderen Anforderungen sind die O-Ringe auch mit einer FEP-Ummantelung
erhältlich. Dichtungen mit PTFE vertragen hohe Drücke und Temperaturen, sind
beständig gegenüber starken Säuren oder Laugen und haben eine sehr gute
Standfestigkeit bei extremen Temperaturen und Flächenpressungen. |
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X-Ringe
X-Ringe sind vom Dichtungsprinzip her mit O-Ringen vergleichbar, haben diesen
gegenüber aber einige entscheidende Vorteile: Die erforderliche Diametralzusammenpressung
ist geringer als die von O-Ringen. Die Reibung und der Verschleiß bei
dynamischen Dichtungen wird dadurch verringert Die X-Form bildet insgesamt vier
Dichtlippen. Diese erhöhen das Abdichtungsverhalten und bilden zusätzlich eine
Schmiernut, die für dynamische Dichtungen sehr vorteilhaft ist. X-Ringe zeichnen sich
außerdem durch eine weitaus höhere Stabilität bei dynamischer Anwendung aus, z. B.
gegen Verdrillung. |
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Radial-Wellendichtringe
Radial-Wellendichtringe sind Standard-Dichtungen für Wellen. Sie schützen vor Flüssigkeitsaustritt
und Verschmutzung. Radial-Wellendichtringe werden u. a. im Motoren-,
Landmaschinen-, Werkzeugmaschinen-, Getriebe- und Pumpenbau eingesetzt. |
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Axial-Dichtungen (V-Ringe)
V-Ringe sind gummielastische Wellen- und Lagerdichtungen. Die axial angeordnete,
v-förmige Dichtlippe ist das besondere Markenzeichen dieser Dichtelemente. Als
Werkstoffe werden in der Regel Kombinationen aus Gummi (Dichtlippe) und Kunststoff
oder Gummi und Metall eingesetzt. |
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Nutringe
Nutringe dichten Zylinder im Bereich von Kolben oder Stange ab. Ihre
Haupteinsatzbereiche sind die Hydraulik und Pneumatik. Die Dichtlippen haben ein
Übermaß und werden beim Einbau an die umgebenden Dichtflächen gepresst. Dadurch
wird ein Austreten des im Zylinder befindlichen Mediums bei Ruhezustand oder unter
Druck vermieden. |
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Federelastische PTFE-Dichtungen mit Spannfeder
Diese Dichtungen zeichnen sich durch eine hohe Abriebfestigkeit und sehr gute
Gleiteigenschaften aus. Sie kommen vor allem in Bereichen mit hohen chemischen und
thermischen Anforderungen, wie z. B. der Medizintechnik, der Chemie-, Pharma-, und
Lebensmittelindustrie zum Einsatz. Die Abdichtwirkung erzielen die federelastischen
Nutringe durch das Zusammenspiel von Vorspannung und Systemdruck. |
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Schmutzabstreifer
Schmutzabstreifer verhindern das Eindringen von Staubpartikeln und Verunreinigungen
an axial bewegten Stangen in Zylindern der Hydraulik und Pneumatik. An der
ausgefahrenen Kolbenstange lagert sich Schmutz ab. Beim Einfahren wird dieser durch
die Abstreifer entfernt und gelangt nicht ins Innere des Zylinders, wo er u. a. die
Druckdichtung beschädigen kann. |
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Doppeltopfmanschetten
Doppeltopfmanschetten werden meistens in der Niederdruck-Hydraulik und Pneumatik
verwendet. Bei diesen Dichtelementen handelt es sich um beidseitig druckbeaufschlagbare
Kolben, deren Dichtlippen mit oder ohne Schraubendruckfedern
ausgerüstet sind. |
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Silikondichtungen
Aufgrund ihres typisch anorganischen Gerüstes einerseits und der organischen Reste
andererseits nehmen Silikone eine Zwischenstellung zwischen anorganischen und
organischen Verbindungen ein, insbesondere zwischen Silikaten und organischen
Polymeren. Sie sind in gewisser Weise Hybride und weisen ein einzigartiges
Eigenschaftsspektrum auf, das von keinem anderen Kunststoff erreicht wird. |
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Formteile
Dichtungen in den unterschiedlichsten Formen nach kundenspezifischer Vorgabe
gefertigt. Aus Werkstoffen wie z. B. PTFE, NBR, PUR, uva. |
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Aramidfaser- und Graphitdichtungen
Dichtungen aus Aramidfasern zeichnen sich durch hohe Schlagzähigkeit,
Bruchdehnung, gute Schwingungsdämpfung, gute Beständigkeit gegen- über Säuren
und Laugen sowie eine hohe Beständigkeit gegen Feuer und Hitze aus. Verwendbar mit
den Medien Gas, Wasser, Heißwasser, Dampf, Säuren und Laugen. Dichtungen aus
Graphit sind temperaturbeständig von -200 °C bis +450 °C, dichten zuverlässig Gase und
Flüssigkeiten, sind chemisch beständig gegen fast alle Medien, unbegrenzt lagerfähig
und gehen keine Verbindung mit Glas oder Keramik ein. Dichtungen mit Innenbördel
bieten sehr guten Schutz vor aggressiven Medien, haben eine höhere Dichtheit und
schützen vor dem Herausdrücken der Dichtung. |